Ich packe meine Sachen und nehme mit… – Als Expat auf Heimaturlaub

Jahr für Jahr nutzen Familien den Sommer, um für einen Urlaub in ihre Heimat zurückzukehren. Die erste Heimreise als Expat-Familie ist etwas Besonderes. Viel Neues hat man in den letzten Wochen und Monaten entdeckt. Der neue Lebens- und Arbeitsalltag hat sich eingespielt, erste Kontakte sind geknüpft und die Heimat im Ausland fühlt sich schon wie ein zweites Zuhause an.

Gemischte Gefühle vor der Heimreise aus dem Ausland

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich in diesem Jahr sehr gern den Sommer in Kanada verbracht, wo meine Familie und ich seit dem Frühjahr leben. Es gibt Vieles, das wir hier noch entdecken wollen, und eine lange Liste von Orten, die wir bereisen wollen.  Weiterlesen

Der erste Monat als „Expat“ – Alltag kehrt ein

Auf den Tag genau einen Monat ist es her, dass ich in Frankfurt in das Flugzeug nach Kanada gestiegen bin. Es kommt mir vor wie eine Woche… Die Zeit der Erkundungen und Streifzüge durch die neue Stadt ist noch lange nicht beendet, dennoch kehrt nun Alltag ein.

Gefühlt vergeht die Zeit im Ausland schneller, vor allem in den ersten Wochen. Deswegen gleich vorab, schließlich heißt meine Seite ja „Karrierepfade“: Ein Monat reicht bei Weitem nicht aus, um der eigenen (Auslands-)Karriere den notwendigen Aufschwung zu verleihen. Tipps zur Jobsuche im Ausland gebe ich in unterschiedlichsten Artikeln.

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„Karrierepfade“ – ich nehme euch mit auf (m)eine Reise

Kurz möchte ich ein paar Worte in eigener Sache verlieren, dazu, welche Ziele ich mit „Karrierepfade“ verfolge. Den aufmerksamen Leserinnen und Lesern wird bereits aufgefallen sein, dass ich mich mit zwei unterschiedlichen Themenbereichen beschäftige: dem Leben und Arbeiten im Ausland sowie Karrieretrends.

Was dabei immer deutlich werden soll: Es gibt nicht die eine wahre Karriere, sondern der Weg ist das Ziel! Weiterlesen

Expats auf dem Sprung – Musik sagt mehr als 1000 Worte

Kurz vor einem (beruflichen) Umzug ins Ausland überschlagen sich die Ereignisse, denn es gibt viel zu organisieren und zu erledigen. Immerhin ist es ein großer Schritt, mit Kind und Kegel ins Ausland zu gehen. Besonders aktuell passiert daher soviel so schnell, dass Gedanken und Gefühle schwer in Worte zu fassen sind.

Warum also nicht die Musik sprechen lassen? Zwei Lieder beschreiben die derzeitige Situation und Stimmung besonders gut…

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Der Traum von der Karriere ohne Grenzen

Arbeiten in der weiten Welt – für immer mehr Deutsche ist das eine Traumvorstellung. Erfahrungen zu sammeln, bessere Karriereaussichten und ein höheres Gehalt sind die Hauptbeweggründe dafür, einen Job im Ausland anzunehmen. Und wie eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Innofact ergeben hat, kann sich mittlerweile jeder dritte Deutsche vorstellen, im Ausland zu arbeiten.

Im Januar habe ich auf bewerbung.com die vierteilige Artikelserie „Karriere ohne Grenzen“ veröffentlicht, in der ich Tipps für die Jobsuche im Ausland gebe.

  • Teil 1: Bewerben und Jobsuche im Ausland
  • Teil 2: Die besten Tipps für die Jobsuche im Ausland
  • Teil 3: Der Lebenslauf für das Ausland
  • Teil 4: Das kleine 1×1 für den Auslandsjob

Hier noch einmal die wichtigsten Infos und Hinweise im Überblick:

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Expat Talk #4: „…dass man mit der gesamten Familie für so kurze Zeit ins Ausland geht, ist schon etwas verrückt…“

Simone, 37, Hydrogeologin,
stammt aus München und lebt seit Anfang 2016 noch bis Frühjahr 2017 in Regina, Kanada.

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Urlaub in den Bergen

Das Interview mit Simone ist für mich ein ganz besonderes, da sie mit ihrer Familie nicht nur in Kanada lebt – sondern weil bei ihr, ebenso wie bei mir, die Entsendung ihres Mannes der Auslöser für die Entscheidung zum Umzug war. Weiterlesen

Nein, ich bin nicht die „nur mitreisende Frau“!

Bald steht der berufliche Umzug nach Kanada ins Haus. In den letzten Monaten wurde ich wiederholt gefragt, wie es für mich sei, dahin „nur mitzugehen“. Wie ich mich dabei fühle. Was ich in der Zeit machen werde. An diesem kleinen Wörtchen „nur“ habe ich mich gestört.

Schließlich reise ich nicht einfach nur mit. Nach Kanada zu ziehen war eine gemeinsame Entscheidung meines Mannes und mir. Der Auslöser für den anstehenden Umzug war zwar eine Anfrage des Arbeitgebers meines Mannes und somit initial nicht von mir beeinflusst. Nichtsdestotrotz würden wir nicht nach Windsor ziehen, wenn ich nicht zu 100 % hinter unserer Entscheidung stehen und mich darauf freuen würde.

Ich sehe mich selbst nicht als die „nur mitreisende Ehefrau“ oder als schmückendes Beiwerk.
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