Karrierepfade – Back @work

Wer kennt das Gefühl nicht, sich nach einer längeren Auszeit wieder motiviert in die Arbeit zu stürzen? Voller neuer Energie und Ideen. Fühlt sich das nicht unglaublich gut an?

In den letzten Monaten habe ich intensiv Zeit mit meiner Familie verbracht. Meine beiden Töchter konnte ich bei vielen spannenden Entwicklungsschritten begleiten. Mein Mann und ich sind mit den Kindern gereist und haben die Welt erkundet.

Auf Karrierepfade wurde es still. Was aber nicht bedeutet, dass ich gedanklich komplett abgeschaltet habe. Vielmehr helfen solche Auszeiten dabei, den Kopf frei zu bekommen, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten und kreativ zu werden.

Und so kehre ich nun voller Tatendrang zurück an den Schreibtisch. Ich habe viele Projekte auf der Liste, die ich in den kommenden Monaten umsetzen will. Es wird spannend und ich bin aufgeregt, euch daran teilhaben zu lassen.

Begleitet mich online:

  • www.karrierepfa.de – Meine Artikel rund um Karriere und Expat Life.
  • Facebook – Hier teile ich spannende Artikel und Beiträge von Kollegen/innen.
  • Instagram – Vernetzt euch mit Karrierepfade auf Instagram.
  • Einblicke in das Leben im Ausland – Taucht ein in (m)eine kanadische Welt.

 

Stellt mir gerne eure Fragen zu Karriere und co. oder über das Leben und Arbeiten im Ausland. Ich freue mich auch über Anmerkungen oder Hinweise.

Zwischen Great Lakes und Maple Syrup – Deutsche im Ausland zuhause

Ist es nicht spannend, wie viele Deutsche es beruflich ins Ausland zieht? Laut Online-Portal Statista haben bereits acht Prozent der Deutschen für eine gewisse Zeit in einem anderen Land gelebt und gearbeitet. Mittlerweile kann sich jeder Dritte Deutsche vorstellen, im Ausland zu arbeiten. Dies hatte eine Umfrage der Marktforschungsinstituts Innofact ergeben.

Es ist ein bunter Haufen Menschen, die es ins Ausland verschlägt.

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Unter Auswanderern und Expatriates gibt es viele spannende Geschichten und unterschiedliche Lebensläufe zu entdecken. Manch einer lebt und arbeitet nur für ein paar Jahre im Ausland und kehrt dann wieder nach Deutschland zurück. Andere wiederum ziehen von Station zu Station und lassen die deutsche Heimat hinter sich. Ist Deutschland dann noch ihre Heimat? Was ist eigentlich „Heimat“? Spannende Fragen, die ich an dieser Stelle (noch) nicht beantworten möchte, denn heute geht es mir um ein anderes Thema:

Deutsche – im Ausland zuhause

Wie ist das, wenn man im Ausland lebt? Was ist anders als in Deutschland und was ist daran so wunderbar? Was fehlt mir? Was habe ich über mich selbst gelernt? Weiterlesen

„Komm doch mal vorbei…“ – Beyond Smalltalk

Wie ticken Kanadier? Mein Mann und ich haben dies in einem interkulturellen Training vor dem Umzug gelernt. So offen solche Trainings auch gestaltet sind, in der Regel wird dennoch ein gewisses Schubladendenken vermittelt.

„Die Kanadier halten gerne Smalltalk. Einladungen sind selten verbindlich, es sei denn, Ort und Zeit werden genannt.“

Ist das wirklich so? Sind Kanadier zwar freundlich, aber an engeren Kontakten nicht interessiert? In meinem Gastbeitrag „Komm doch mal vorbei“ – Freunde finden im Ausland berichte ich über meine Erfahrungen.

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Graffiti in Windsor, Ontario, Kanada [Foto: Stefan Höntzsch]

Karriere ohne Grenzen – und die Familie kommt mit

Der Traum von der Karriere ohne Grenzen. Immer mehr Deutsche zieht es für eine gewisse Zeit beruflich ins Ausland – die meisten haben die Familie „im Gepäck“. Denn der „klassische“ Expat ist zwischen 30-45 Jahren alt und hat mindestens ein Kind.

Vor genau einem Jahr war mein Mann bereits nach Kanada umgezogen. Meine Tochter und ich lebten zwar noch in Deutschland, aber dennoch bereits zwischen zwei Welten. In meinem Büro stapelten sich die Akten, weil noch allerhand zu organisieren war. Wenn ich nicht telefonierte, war ich damit beschäftigt, unseren gesamten Hausrat zu sortieren. Zum Glück haben mich in diesen letzten Wochen kurz vor dem Umzug die Großeltern gut unterstützt, sodass unsere Tochter einen noch halbwegs normalen Alltag hatte.

Die Zeit vor einem Umzug ist turbulent, vor allem, wenn man mit Kind und Kegel umzieht – noch dazu auf einen anderen Kontinent. Man sollte hierbei niemals unterschätzen, welche Gedanken sich bereits die Kleinsten über so einen großen Schritt machen. Verständnis, Geduld und vor allem viel Zuneigung sind hier der Schlüssel.

Dass ein Umzug für Kinder ins Ausland hart sein kann, hatte ich bereits in einem meiner Interviews mit Expatriates erfahren. Ob das bei meiner Familie und mir auch so werden würde?

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Glück ist mehr als die Summe seiner Teile

Im März zieht sich der Winter zurück und der Frühling klopft an die Tür. Es wird wieder wärmer, die ersten Blumen sprießen. Es ist bekannt, dass Wärme und Sonne Glücksgefühle fördern. Und so überrascht es nicht, dass dieser Monat – auch durch den Weltglückstag am 20. März – ganz im Zeichen des Glücks steht.

Doch was macht eigentlich glücklich? Arbeit? Familie? Gesundheit? Geld?

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Karrierepfade – Der Weg ist das Ziel

Vor kurzem bin ich in einem Buch von John Strelecky über eine tolle Analogie gestolpert, die sich ganz wunderbar auf das Berufsleben und die Karriere übertragen lässt: das Navigationsgerät. Es hat mich dazu veranlasst, einen längst überfälligen Artikel über Karriere und Karrierepfade zu schreiben.

Viele Wege führen nach Rom

Nehmen wir einmal ein, wir haben ein bestimmtes Ziel. Dieses kann man vielleicht über die Autobahn schnell erreichen, verpasst dafür aber die landschaftlich schönere Strecke auf der Landstraße. Manche haben es eilig und wählen die Autobahn, andere wiederum fahren Landstraße.

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Karrierepfade privat – mein persönlicher Jahresrückblick

Wer sich beruflich und privat weiterentwickeln will, sollte das Erreichte regelmäßig reflektieren und Veränderungspotentiale identifizieren. Das muss nicht unbedingt am Ende eines Jahres sein, bietet sich aber insbesondere dann gut an. In meinem letzten Beitrag hatte ich sieben Fragen aufgeführt, mit deren Hilfe ein persönlicher Jahresrückblick gut strukturiert werden kann.

(M)ein persönlicher Jahresrückblick 2017

Wie erfolgreiche Veranstaltungskonzepte aus der Berufswelt demonstrieren (z.B. FuckUp-Nights), steigert sich das Interesse an den Erfahrungen unserer Mitmenschen zunehmend. Denn wer positive sowie negative (Karriere-)Erfolge und Erkenntnisse teilt, kommt mit anderen in einen Dialog, der letztlich zur eigenen positiven Weiterentwicklung führt.

Ich freue mich daher, dass ich mehrfach nach meinem ganz persönlichen Jahresrückblick gefragt wurde und veröffentliche nun also ein paar Worte in eigener Sache:

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Wann, wenn nicht jetzt? – Zeit für ein Jahresresümee

Weihnachten steht vor der Tür und traditionell haben alle in dieser Zeit viel zu tun. Daher fasse ich mich kurz: Am Ende des Jahres sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen. Beruflich wie privat hat sich sicherlich viel getan. Einiges wird man im neuen Jahr beibehalten wollen, andere Dinge möchte man verändern.

In 7 Fragen zum Jahresresümee

Die folgenden Fragen helfen dabei, ein Resümee zu ziehen:

  1. Was hatte ich mir für das vergangene Jahr vorgenommen?
  2. Welche Ziele (beruflich, privat) habe ich erreicht?
  3. Wobei hatte ich Schwierigkeiten?
  4. Worauf bin ich stolz?
  5. Was hat mich in diesem Jahr überrascht?
  6. Was möchte ich im neuen Jahr erreichen?
  7. Wer bzw. was kann mir helfen, meine Ziele zu erreichen?

Diese Fragen sollen nur eine Anregung sein. Wichtig ist, dass man über die vergangenen Monate nachdenkt. Nicht im Büro, sondern mit etwas Abstand. Vielleicht allein bei einem Spaziergang oder beim Frühstück mit dem Partner. Das WIE ist jedem selbst überlassen. Wer sich jedoch zumindest fünf Minuten Zeit nimmt (gern auch mehr), das vergangene Jahr zu reflektieren, wird motivierter und selbstsicherer in das neue (Arbeits)Jahr starten.

In diesem Sinne wünsche ich eine frohe Adventszeit, ruhige Weihnachtstage und einen guten, motivierten Start in das neue Jahr 2018! 

 

Wenn die Zeit still steht… – Karriere*Pause

Es ist ruhig hier geworden. Viel zu ruhig? Nicht für mich. Denn neben Karriere und co. widme ich mich zurzeit voller Leidenschaft meiner Familie und ihrem neuesten Mitglied, meiner zweiten Tochter.

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Für manche passen Familie und Karriere nicht zusammen. Nicht so für mich. Arbeit und Privatleben hatten für mich schon immer den gleichen Stellenwert und so freue ich mich auf meine zweite Elternzeit. Zeit, in der ich einen Perspektivwechsel vornehme und die (Arbeits)Welt einmal mehr auch durch die Augen meiner Töchter betrachte. Ein Perspektivwechsel, von dem ich profitieren werde und durch den der Kopf frei wird für neue Ideen, neue Projekte.

Es wird natürlich in den nächsten Monaten nicht komplett still bleiben auf KARRIEREPFADE, denn wie gesagt, Karriere und Familie gehören für mich zusammen. Auf meiner Facebookseite teile ich regelmäßig Gedanken rund um Karriere und co., auf Instagram gebe ich Einblicke in das Leben als Expat-Familie in Kanada.

Passend zum Thema hier noch mein Artikel Wunderminuten – über den Einklang von Karriere und Kind.